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Giftgasangriff der ISIS gegen irakische Soldaten

Montag, 17. April 2017 , von Freeman um 09:00

Laut der irakischen Armee hat die ISIS einen Giftgasangriff in Mosul am Sonntag durchgeführt, der zweite innerhalb von zwei Tagen, um Regierungstruppen zurückzudrängen. Dabei erlitten sechs irakische Soldaten schwere Verletzungen an den Atemwegen und Lungen, wie der Sprecher des Joint Operation Command im Irak, Brigadegeneral Yahya Rasool, gegenüber der Presse berichtete. Die Opfer werden in einem Feldlazarett behandelt, fügte der Sprecher hinzu, und die Zusammensetzung des Giftgases wird analysiert. Es wurden Raketen, die mit der giftigen Substanz gefüllt waren, auf den Stadtteil al-Abar abgefeuert. Zum zweiten Mal versuchen die Terroristen der ISIS den Vormarsch der irakischen Soldaten durch den Einsatz von Giftgas zu stoppen.

Irakischer Soldat schützt sich mit einer Gasmaske

Hört man in den westlichen Fake-News-Medien etwas davon? Regen sich die ganzen westlichen Sprechblasen und Politiker darüber auf? Kann man mit einem Befehl für einen Vergeltungsschlag von Präsident Trump jetzt rechnen, so wie gegen Syrien?

Sicher nicht, denn diese Giftgasangriffe kann man nicht Präsident Assad in die Schuhe schieben. Dabei beweisen diese Ereignisse, die ISIS besitzt chemische Waffen und setzt sie nicht nur im Irak sondern auch in Syrien ein.

"Die Daesh-Terroristen versuchen das Vorrücken unserer Kräfte zu blockieren, indem sie Granaten gefüllt mit toxischem chemischen Material benutzen", sagte Iraks Joint Operations Command in einer Verlautbarung über den ersten Angriff am Samstag. Es wurden keine Toten verzeichnet aber die betroffenen Soldaten wurden aus der Gefahrenzone evakuiert und werden medizinisch behandelt.

Offiziere der irakischen Bundespolizei erzählten der Nachrichtenagentur Reuters, die Chemiewaffen wurden von den Urouba und Bab Jadid Distrikte am Samstag abgefeuert. Mehr als 400'000 Menschen sind in diesen von den Extremisten kontrollierten Gebieten gefangen, während die irakische Armee nur langsam den Rest der Stadt von den Dschihadisten befreit.

Die Befreiung von Iraks zweitgrösster Stadt begann genau vor sechs Monaten am 16. Oktober 2016. Das Problem des mangelten Fortschritt liegt daran, die Altstadt von Mosul hat sehr enge Gassen, die keine gepanzerten Fahrzeuge durchlassen. So muss Haus für Haus durchsucht und gesäubert werden.

Dabei sterben sehr viele Bewohner und die Opferzahl ist enorm, weil zusätzlich durch die Bombardierung aus der Luft und dem Granatbeschuss der von den USA geführten Koalition es grossen "Kollateralschaden" gibt, also Zivilisten getötet werden.

Auch darüber berichten die Westmedien kaum, obwohl internationale Hilfsorganisationen und auch das russische Aussenministerium auf die humanitäre Katastrophe im kriegsgeschundenen Mosul laufend hinweisen.

Die einseitige Berichterstattung erlaubt keine schlechten Nachrichten aus dem Irak im Kampf gegen die ISIS. Nur über Syrien läuft die Propagandamaschine der Fake-News auf Hochtouren.

insgesamt 4 Kommentare:

  1. Dann wird jetzt wohl mit einem Gegenschlag des Irak gerechnet werden müssen
    Verständlich
    Das der Westen nichts vermeldet wundert nicht da nur das vermeldet wird was die von den US- administrativ
    Verbündeten schliesslich und endlich nichts weiter als treue Genossen...sorry Kameraden schreiben und veröffentlichen - was Befehl aus Washington ist
    Mal sehen was der treue Vasal der Schattenregierung der USA als nächstes plant
    Merkel grient und lacht paar Obdachlose mehr gemacht
    Scheiss Welt in der wir Leben Freeman

  1. NoSlave sagt:

    Diese hurenmedien sollten endlich mal zur Hölle fahren!!!!

  1. falke sagt:


    Meinen geplanten Kommenta werde ich mir ersparen. Kommentar unnetig, der Artikel sagt alles...

  1. Racer Timo sagt:

    Oh man Trump eben doch die volle Enttäuschung!!!