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Ukrainer wollen die vorherige Regierung wieder

von Freeman am Montag, 11. Dezember 2017 , unter , | Kommentare (14)



Die USA, EU und NATO sind Weltmeister in der Zerstörung von Ländern unter dem falschen Vorwand der Demokratie und Menschenrechte. Ein Beispiel von vielen gefällig? Die Ukraine! Ein "failed state", wie man auf Englisch sagt, oder ein gescheiterter Staat, seitdem gewaltsamen Putsch den der Westen in Kiew im Februar 2014 inszenierte, wodurch die legitime demokratisch gewählte Regierung von Viktor Janukowitsch gestürzt und dafür das von Washington ausgesuchte Pornoschenko-Regime eingesetzt wurde. Was sagen die Ukrainer über ihre Lebensumstände und was wünschen sie sich heute? 92 Prozent der Zuschauer des ukrainischen Nachrichtensenders NewsOne haben bei einer Live-Umfrage die Rückkehr von Präsident Janukowitsch gefordert. Wenn das keine riesige Klatsche für alle "Ukraine gehört zum Westen"-Fans ist?

Screen-Shot der Sendung, der die Zahlen zeigt

Die Umfrage wurde vergangenen Samstag-Abend durchgeführt. Die Zuschauer wurden gefragt:

"Wenn sie eine Wahl jetzt hätten - würden sie die vergangene kriminelle Autorität wählen oder die aktuelle - wen würden sie wählen?"

Während einer Stunde haben 46'686 Personen an der Umfrage teilgenommen. 92% sagten, sie unterstützen die vorhergehende Regierung und nur 8% das aktuelle Regime von Petro Pornoschenko.

Was für ein vernichtendes Urteil für das vom Westen eingesetzte Regime! 

Schauen wir uns an, was der "Regimewechsel" den Ukrainern in den VIER Jahren gebracht hat:

- Die ukrainische Währung ist nur noch 1/3 so viel wert wie vor dem Putsch, von 8 hryvna auf 27 pro Dollar gefallen.

- Der Durchschnittslohn ist von 400 Euro auf 180 Euro pro Monat gekürzt worden.

- Das gleiche gilt für den BIP der sich halbiert hat.

- Das Exportvolumen hat sich auch mehr als halbiert.

- Alle Stellen im High-Tech-Bereich sind verschwunden.

- Die Arbeitslosigkeit ist astronomisch.

- Die Minimalrente beträgt 40 Euro pro Monat.

- Die Preise für Nahrungsmittel, Strom, Wasser und Heizung sind um bis zu 400% gestiegen.

- Für Kindergärten, Schulen, Strassen etc. gibt es kein Geld und sie sind in einem erbärmlichen Zustand.

- Investitionen aus dem Ausland sind auf weniger als 1/3 geschrumpft.

- Die Ironie ist, Russland ist immer noch der Hauptinvestor in der Ukraine.

- Es hat eine Massenflucht aus der Ukraine gegeben, von Menschen die ein besseres Leben suchen. Die meisten sind nach Russland geflüchtet.

- Und das Regime führt immer weiter einen blutigen und tödlichen Krieg gegen die eigene Bevölkerung im Osten des Landes.

So, diese Katastrophe hat der Westen angerichtet!!!

Darauf können "wir" sehr stolz sein, wie "wir" es immer wieder schaffen, funktionierende Staaten zu zerstören, weil ein "Bösewicht" weg muss.

Unsere Politiker und Medien haben uns doch ständig vor vier Jahren erzählt, der Janukowitsch ist ein böses und korruptes Monster und muss deshalb weg.

Wer ist denn alles auf dem Maidan damals aufgetreten und hat sich unter den gekauften Statisten die Demonstranten gespielt haben gemischt?

Waren doch die üblichen US-Kriegsverbrecher, EU-Turbos und Globalisten dabei, einschliesslich Vertreter der deutschen Bundesregierung.

Und wie haben die westlichen Fake-News-Medien doch alles falsch dargestellt und Lügen über Lügen verbreitet?

Was hat man den Ukrainern alles versprochen, wenn sie mit Russland brechen und sich dem Westen zuwenden? Das Paradies auf Erden und westlichen Wohlstand für alle.

Und was sagen die Ukrainer jetzt dazu? 92 Prozent wollen Janukowitsch als Regierungschef wieder zurück haben!!!

Ich habe von Anfang an gesagt, Putin hat einen riesen Fehler begangen. Er hätte die Ukraine mindestens bis zum Dnepr annektieren sollen, nicht nur die Krim. Dann wäre den meisten Ukrainern dieses Elend erspart geblieben und 10'000 Menschen im Donbass würden noch leben.

Die NATO hätte gar nichts gemacht. Die besteht doch nur Feiglinge, die wehrlose Länder angreifen, wie Afghanistan oder Libyen. Noch Staaten die sie völlig zerstörten.

Die NATO schafft es ja nicht mal einen zerlumpten Haufen an Dschihadisten in Afghanistan nach sagenhaften 16 Jahren Krieg zu besiegen. Wie wollen sie sich jemals mit Russland anlegen?

Und was ist mit Syrien? Die Amerikaner wursteln vier Jahre vor sich hin und erreichen gar nichts.

Die Russen kommen, räumen den Laden in zwei Jahren auf, vernichten fast komplette die Terroristen und treten nun den Rückzug an.

Es ist mehr als Zeit, den Amerikanern und Europäern eins vor den Latz zu hauen, damit sie mit ihrem arroganten besserwisserischen Getue endlich aufhören, beliebige Länder "demokratisieren" zu wollen, was tatsächlich eine Verschlimmbesserung ist!

Wer bringt denn jetzt die Ukraine wieder in Ordnung? Und Afghanistan und Irak und Libyen und Syrien und Jemen und Sudan ...? WER??? Verdammtes Verbrecherpack!

Putin verkündet Rückzug aus Syrien

von Freeman am , unter , | Kommentare (8)



Präsident Putin hat am Montag auf dem Weg von Sotschi nach Kairo überraschend einen Zwischenstopp in Latakia, Syrien gemacht. Der aller erste Besuch Syriens durch Putin. Die Landung erfolgte um 8:40 Uhr. Dort hat er im Beisein des syrischen Präsidenten Assad den Beginn des Abzuges der russischen Truppen aus Syrien verkündet.


"Ich habe dem Verteidigungsminister und dem Chef des Generalstabes befohlen, mit dem Abzug der russischen Truppen zu beginnen", sagte er auf der Luftwaffenbasis Khmeimim.

Er sagte, in den zwei Jahren haben das russische und syrische Militär, "die am meisten kampferprobten internationalen Terroristen besiegt."

Putin warnte, sollten die Terroristen in Syrien wieder versuchen "ihren Kopf zu lüpfen", wird Russland sie niederschlagen, so "wie sie es noch nie gesehen haben."

Putin wurde von Assad nach der Landung begrüsst:



Nach seiner Ansprache wurde er zusammen mit dem syrischen Präsidenten vom russischen Militärkommando über die Lage in Syrien gebrieft:



Um 11:00 Uhr flog Putin weiter und landete um 12:40 Uhr in Kairo.


UPDATE: Die Maschine von Putin ist um 17:08 Uhr von Kairo aus gestartet und ist um 19:53 Uhr in Ankara gelandet. Alle Uhrzeiten sind Lokal. Das heisst, die tatsächlich Flugdauer war 1 Stunde und 45 Minuten.

Putin wird Ägypten und Türkei besuchen

von Freeman am Sonntag, 10. Dezember 2017 , unter , , | Kommentare (8)



Während Trump sich wie ein Elefant im Porzellanladen benimmt und einen Scherbenhaufen nach dem anderen im Nahen Osten verursacht, Amerika in den Augen der moslemischen Länder als völlig unglaubwürdig und machtlos aussehen lässt, wächst der Einfluss und das Ansehen Russlands in der Region stetig an. Washington wird nicht mehr ernst genommen, dafür Russland um so mehr. Die USA stehen für Konflikte und Krieg, Russland für Koexistenz und Frieden. Ohne Russland läuft nichts mehr im Mittleren Osten, speziell jetzt wo es Dank der russischen Militärintervention in Syrien gelang, die ISIS zu vernichten. Um diese Tatsache zu unterstreichen wird Präsident Wladimir Putin am Montag den 11. Dezember nicht nur Ägypten besuchen, sondern auch die Türkei für Gespräche mit Präsident Recep Tayyip Erdogan.


Laut Kreml werden Putin und Erdogan bilaterale Themen besprechen, einschliesslich Energieprojekte, sowie den Konflikt in Syrien und die Situation im Mittleren Osten.

Laut Quellen die Erdogan nahe stehen wird auch die veränderte Lage was Jerusalem betrifft ein Gesprächsthema sein. Ein Hinweis auf die Spannungen und Demonstrationen nachdem Trump entschieden hat, ganz Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen.

Bei der Verkündung von Putins Besuch von Ägypten hat der Kreml am 7. Dezember gesagt, dass er und Präsident Abdel Fattah al-Sisi unter anderem auch die Stabilität und Sicherheit im Mittleren Osten besprechen werden.


Zur Erinnerung, am Montag den 4. Dezember habe ich berichtet, Russland hat mit Ägypten vereinbart, russische Militärmaschinen dürfen ägyptische Militärbasen benutzen. Ein bemerkenswerter strategischer Schritt für Russland.

Ägypten, Türkei und Russland haben die aktuelle Entscheidung von Trump verurteilt. Putin und Erdogan äusserten "ernsthafte Bedenken" darüber in einem Telefongespräch am 7. Dezember, sagte der Kreml.

Präsident Erdogan sagte bei einer Rede am Samstag, Israel sei "ein Staat der Besetzung", der "Terror" gegen die Palästinenser anwenden würde. Dann beschrieb er Jerusalem als "unser Augapfel" und eine "rote Linie" für die Moslems.

Er fügte hinzu, Trumps Entscheidung sei "null und nichtig" für Ankara.

Wie gesagt, Russlands entschiedene Rolle im Krieg in Syrien, wobei es der Regierung von Präsident Bashar al-Assad ausschlaggebende militärische Unterstürzung gewährte, hat Moskaus Einfluss im Mittleren Osten erheblich gesteigert.

Putin hat trotz Provokationen engere Beziehungen mit Ägypten, mit dem NATO-Mitglied Türkei, aber auch mit anderen Ländern der Region über die Jahre gesucht und aufgebaut.

Vorübergehend gab es zwischen Russland und der Türkei eine belastete Beziehung, weil Ankara den Sturz von Assad aktiv unterstützte und weil türkische Kampfjets eine russische Militärmaschine 2015 an der türkisch-syrischen Grenze abgeschossen haben.

Aber Putin und Erdogan sagen, sie haben die Differenzen gelöst und das bevorstehende Treffen ist bereits das dritte in wenigen Monaten.

Beim Treffen der beiden im September in Ankara sagten sie, sie wollen Fortschritte bei der TurkStream Gas-Pipeline sehen und beim gemeinsamen Bau des Atomkraftwerks in Akkuyu.

Erdogan war neulich erst in Sotschi für das trilaterale Treffen mit Putin und Irans Präsident Rouhani. Siehe meinen Bericht darüber hier.

Putin hat freundschaftliche Beziehungen zu Sissi, aber die Passagierflüge zwischen Russland und Ägypten sind immer noch ausgesetzt, nachdem eine Maschine mit russischen Urlaubern auf dem Weg zurück vom Roten Meer über Sinai im Oktober 2015 explodierte, wobei alle 224 Menschen an Bord getötet wurden.

Offiziell heisst es, Extremisten des Islamischen Staat (IS), die im Sinai operieren, seien für den Terroranschlag verantwortlich. Wir wissen aber wer hinterm dem IS und ISIS steckt, nämlich Israel und USA.

Für mich war es deshalb eine False Flag, ein Versuch, die guten Beziehungen zwischen Russland und Ägypten zu sabotieren. Das ist auch insofern gelungen, da die bei den Russen beliebte Feriendestination Ägypten nicht mehr angeflogen wird. Ein grosser Schaden für den ägyptischen Tourismus.

Mit dem Besuch von Putin in Ägypten am Montag kann damit gerechnet werden, es wird weitere Sabotageakte von denen geben, die keinen Frieden in der Region wollen.

Ich denke dabei an die Lawon-Affäre und an den Angriff Israels auf die USS Liberty, um die Beziehungen zwischen Washington und Kairo zu zerstören. Am 8. Juni 1967 wurden durch die Attacke der IDF, die sich als ägyptische Militärs ausgaben, 34 US-Matrosen getötet und 171 verletzt.

Siehe meinen Artikel: "Der Tag an dem Israel die USA angriff"

Apropos, der Versuch Israels 1967 durch die Versenkung des US-Kriegsschiffes vor der Küste des Sinai im Mittelmeer Amerika in einen Krieg gegen die arabischen Länder zu ziehen, hier eine interessante Anekdote dazu:

Habt ihr gewusst, dass der US-Admiral George Stephen Morrison, der Israel deswegen scharf kritisierte und militärische Vergeltung forderte, und eine Vertuschung durch die US Navy vehement verurteilte, der Vater des legendären Sängers Jim Morrison von The Doors war?


Das Foto zeigt Admiral Morrison mit seinem Sohn Jim auf der Brücke des Flugzeugträgers USS Bon Homme Richard im Januar 1964, aus dem später die Rock-Legende wurde.

Hier der Live-Auftritt von Jim Morrison und The Doors mit dem berühmten Lied, "Light my Fire":



Admiral Morrison wurde nie mehr befördert, obwohl er einer der jüngsten Admirale war, und viele Insider meinen, es war weil er es gewagt hat Israel wegen der Ermordung der 34 US-Matrosen und die Johnson-Regierung wegen der Vertuschung zu kritisieren.

Sein Sohn Jim Morrison starb im Alter von nur 27 Jahren in Paris am 3. Juli 1971. Seine genaue Todesursache wurde nie ermittelt, weil keine Autopsie durchgeführt wurde.

Man fand ihn tot in der Badewanne seiner Wohnung und Herzversagen wurde als Ursache offiziell angegeben. Es haltet sich deshalb schon lange die Vermutung, Jim wurde von einem Geheimdienst (Mossad?) ermordet, aus Rache wegen seinem Vater.

Was will ich damit sagen? Es gibt sehr verbrecherische Kräfte die zu allem fähig sind und keinen Frieden wollen, alles tun damit es immer Streit und Krieg zwischen den Ländern gibt.

Donald Trump, der Lakai der Zionisten

von Freeman am Samstag, 9. Dezember 2017 , unter , | Kommentare (30)



Tiefer kann man nicht fallen und seine völlige Unterwerfung zeigen. Trump hat am Mittwoch formell ganz Jerusalem als Hauptstadt des zionistischen Konstrukts anerkannt und den sofortigen Umzug der amerikanischen Botschaft aus Tel Aviv angekündigt. Damit hat er die 70 Jahre lange amerikanische Aussenpolitik was Israel betrifft völlig umgekehrt. Zu erklären, Jerusalem wäre eine "ungeteilte Stadt", die als Ganzes zu Israel gehört, bedeutet, das Versprechen den Palästinensern gegenüber, sie würden einen eigenen Staat bekommen, mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt, ist endgültig gebrochen.

Das folgende Diagramm zeigt den systematischen Landraub der Zionisten an den Palästinensern von 1917 bis heute 2017:

Klick drauf um zu vergrössern

Aber diese Idee war von Anfang an eine Totgeburt, spätestens seit 1948. Den Palästinensern wurde immer nur ein leeres Versprechen vor die Nase gehalten, um sie ruhig zu stellen, während die Zionisten Stück für Stück mehr von ihrem Heimatland rauben konnten.

Der US-Kongress und die US-Präsidenten stehen unter der völligen Kontrolle der Zionisten-Lobby, die enorme Gelder den Kandidaten zur Verfügung stellt, damit sie Befehlen gehorchen. Die US-Aussenpolitik hat nur den Interessen Israels zu dienen.

So hat zum Beispiel der grösste Mafiosi des Kasinogeschäfts, der Zionist Sheldon Adelson, nicht nur als Sponsor den Kriegsverbrecher Netanjahu an die Macht gebracht, sondern er "spendete" 100 Millionen Dollar für den Wahlkampf von Trump und Dutzende Millionen für die Rennen um den Kongress.

Lakai der Zionisten Trump mit seinem Zahlmeister Sheldon Adelson und Frau Miriam


Jetzt war es Zeit für den gehorsamen Trump diese Schuld zu begleichen, indem er ganz Jerusalem den Zionisten als Hauptstadt "schenkte".

Die palästinensischen Demonstranten riefen deshalb laut aus, Jerusalem gehört nicht Trump, um es im Jahre 2017 den Zionisten als Hauptstadt zu "schenken", genau so wenig wie Palästina den Briten und Lord Balfour gehörte, um es 1917 den europäischen Zionisten als "nationale Heimstätte" für das "jüdische Volk" zu versprechen.

Wie völlig unsicher sind die Zionisten über die Legitimität ihres illegalen Konstrukt, wenn sie Millionen und Milliarden zahlen müssen, damit die Goi machen was sie wollen?

Sie müssen sich ständig "die Liebe zu Israel" erkaufen oder durch Nötigung erzwingen. Und wer sich von ihnen kaufen lässt ist ein Prostituierter!

Die Geschichte Palästinas

Geschichtlich gesehen stand Palästina unter verschiedenen Herrschaften und es gab nie einen historischen jüdischen Staat.

Laut Experten stimmt nach heutigen umfangreichen archäologischen Erkenntnisse vieles nicht mit den Berichten in der Tora oder im Alten Testament überein. Es handelt sich um Mythen, die um 440 v. Chr. niedergeschrieben wurden.

Über Tausende Jahre gehörte Palästina zu Ägypten der Pharaonen bis einschliesslich das heutige Syrien. Mit der Eroberung von Ägypten durch die Römer war Palästina von 63 v. Chr. bis etwa 634 n. Chr ein Teil des Römischen Reiches.

Danach kam es unter moslemischen Einfluss. Der Felsendom in Jerusalem ist der älteste monumentale Sakralbau des Islams und eines der islamischen Hauptheiligtümer. Er wurde zwischen 687 und 691 errichtet.

Palästina kam in den Herrschaftsbereich des Kalifats, dessen Ausbreitung unter den Umayyaden bis 750 von Spanien über ganz Nordafrika, die Levant, Osttürkei, Süd-Kaukasus bis nach Persien und Pakistan sich ausdehnte.

Als die Kreuzzüge um die Jahrtausendwende begannen und die Christen Jerusalem 1099 eroberten, wurde Palästina ein von Europa kontrollierter Kreuzfahrerstaat. Das Königreich Jerusalem bestand von 1099 bis 1291.

Von 1516-1918 kontrollierte das Osmanische Reich die Region Palästina. Während des ersten Weltkriegs (1914-1918), standen die Osmanen auf Seiten Deutschlands und damit auf der Verliererseite.

Die Briten übernahmen die Kontrolle über Palästina und es wurde in der "Konferenz von San Remo" im Jahre 1920 britisches Mandatsgebiet.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kamen aus Europa die ersten Gruppen jüdischer Siedler, um Palästina zu kolonisieren. Die erste neue jüdische Siedlungsgründung (1878) hiess Petah-Tikva, was soviel wie "Hoffnungstor" bedeutet. Mit Baron Rothschild war in den 1880er Jahren ein reicher Unterstützer der Siedlungsbewegung gewonnen.

Die grosse Einwanderungswelle begann nach der Ermordung des Zaren Alexander II und den folgenden antijüdischen Pogromen in Russland ab 1881 mit der ersten "Alijah" die ca. 70'000 jüdischen Immigranten nach Palästina brachte. Mit Rothschilds Geld "kauften" die Juden von palästinensischen Grundbesitzern Land und breiteten sich aus.

1931 lebten laut offizieller Volkszählung 760'000 Moslems, 90'000 Christen und 175'000 Juden in Palästina.

Vor, während und nach dem II. Weltkrieg erfolgte wegen ihrer Verfolgung die Masseneinwanderung der Juden aus Europa und die meisten Palästinenser wurden durch massiven Terror, Zerstörung ihrer Häuser, Dörfer und Städte, von ihrem Land von den Zionisten-Banden vertrieben und wurden Flüchtlinge.

Praktisch alle sogenannten Premierminister und Minister Israels waren Mitglieder von bewaffneten Terrorbanden und haben Mord- und Terroranschläge verübt. Dieses Gebilde ist nur durch Terror gegen die Palästinenser entstanden.

Sie haben Häuser, Züge und Schiffe in die Luft gesprengt, Palästinenser in Massenexekutionen hingerichtet, einschliesslich Frauen und Kinder ... und diese Terroristen wurden dann Regierungsmitglieder.

Seitdem führen sie den Terror fort, als staatlichen Terror gegen die arabische Bevölkerung.

Den Palästinensern wurde ab 1948 systematisch das Land gestohlen und Siedlungen "nur für Juden" darauf gebaut, ein Prozess der ethnischen Säuberung, der bis heute anhält.

West-Jerusalem wurde 1947 von den Zionisten erobert und annektiert und im Krieg Israels gegen seine arabischen Nachbarn 1967 wurde Ost-Jerusalem von den Zionisten erobert.

Die in Ost-Jerusalem lebenden Palästinenser leben also in "Israel", sind aber keine Staatsbürger, sondern nur permanente Bewohner. Sie haben keinerlei Rechte aus israelischer Sicht und sind weniger als "Bürger zweiter Klasse", weil sie keine Staatsbürger sind.

Die Zionisten verweisen auf eine erfundene "jahrtausendealte" jüdische Geschichte Palästinas, um damit ihre Einwanderung und verbrecherische Vertreibung der heimischen Bevölkerung und ihre illegale Besiedlung Palästinas zu begründen.

Nicht nur ist diese Behauptung historisch gesehen überhaupt nicht haltbar, sie ist völkerrechtlich auch völlig irrelevant.

Auch wenn es vor 2000 Jahren "Israeliten" in Palästina gegeben hätte, ergibt sich heute daraus kein Gebietsanspruch.

Ganz Kleinasien gehörte mal den Griechen und war christlich. Heisst das, die Türken müssen abhauen und die Griechen dürfen das Gebiet übernehmen?

Mit der Eroberung Palästinas, Vertreibung der heimischen Bevölkerung, Import von europäischen jüdischen Siedlern und Gründung von Israel, wurde ein riesiges Verbrechen an den Palästinensern begangen. Sie nennen es Nakba (deutsch Katastrophe oder Unglück), die Flucht und Vertreibung von etwa 700'000 Palästinensern aus ihrer Heimat.

Das Recht auf Rückkehr in ihre Häuser und in ihre Heimatorte wird ihnen verwehrt. Der letzte amerikanische Politiker der den Palästinensern ein Rückkehrrecht zugestanden hat war Robert Kennedy.

Was ist mit ihm passiert? Er wurde ermordet, in den Kopf geschossen, ausgerechnet am Jahrestag des Sechs-Tage-Krieg und durch einen "Palästinenser". Ja sicher, dabei gab es einen zweiten Schützen.

Na, wer könnte das wohl gewesen sein? Mossad?

Mit Trumps Erklärung über den Status von Jerusalem haben die Palästinenser endgültig jede Hoffnung verloren, jemals von der brutalen und unmenschlichen israelischen Besatzung befreit zu werden und einen eigenen Staat zu haben.

Trotz vieler Warnungen der eigenen Berater hat Trump die Entscheidung gefällt. Wie er behaupten kann, damit würde der "Friedensprozess gefördert" und es wäre "im Interesse der Vereinigten Staaten", ist schleierhaft.

Tatsächlich haben damit die USA jegliche verbliebene geringe Glaubwürdigkeit in der arabischen und moslemischen Welt komplett verloren. Washington steht dem ganzen Planeten feindselig gegenüber.

Es ist offensichtlich ein Talent von Trump, sich mit allen und jeden anzulegen und böse Gefühle bewusst zu provozieren, egal ob gegenüber "Alliierten" oder "Feinden". Niemand befürwortet diese Entscheidung, ausser die Zionisten.

Dieser "Erfolg" für die Zionisten könnte sich als Pyrrhussieg erweisen!

Trump erkennt Jerusalem als US-Hauptstadt an

von Freeman am Mittwoch, 6. Dezember 2017 , unter , , | Kommentare (22)



Endlich hat Präsident Donald Trump die Tatsache zugegeben, Washington wird von den Zionisten kontrolliert und hat deshalb verkündet, Jerusalem ist die Hauptstadt der Vereinigten Staaten von Amerika. "Ich bin zu der Erkenntnis gelangt, dass es Zeit ist, Jerusalem als Hauptstadt der USA anzuerkennen", sagte Trump am Mittwoch in Washington.


Trump wies das Weisse Haus an, mit dem Prozess zur Verlegung des Regierungssitzes von Washington nach Jerusalem zu beginnen. "Dieser Prozess beginnt sofort", sagte Trump. Damit wird was eh schon lange hinter den Kulissen läuft endlich in die Realität umgesetzt, fügte er hinzu.

Statt Israel als 51. amerikanischen Bundesstaat zu annektieren hat jetzt Trump den Weg eingeleitet, dass die Vereinigten Staaten ein Teil von Gross-Israel werden, mit der Hauptstadt in Jerusalem.

Das Problem ist nur, Jerusalem wird auch von den Palästinensern als Hauptstadt Palästinas beansprucht. Der Ostteil der Stadt ist arabisch geprägt und wird vorwiegend von Arabern bewohnt.

Netanjahu lobt den Entschluss als "historisch" und kann dadurch endlich zugeben, er besitzt die wirkliche Macht über die Amerikaner.

Am meisten freut sich aber Lord Jacob Rothschild (80). Ist doch damit endlich was mit der Balfour-Deklaration am 2. November 1917 eingeleitet wurde in Erfüllung gegangen.

Aber die arabischen Nachbarn Israels reagierten indes empört.

"Diese Massnahme ist eine Schlag für die arabisch-amerikanischen Beziehungen und für die amerikanische Rolle als Vermittler zwischen Palästinensern und Israelis. Sie erschüttert das Vertrauen der Araber in die Neutralität der Amerikaner", sagte Ahmed Abu al-Ghait, Generalsekretär der Arabischen Liga.

Mehrere palästinensische Gruppierungen haben aus Empörung über Trumps Entscheidung von Mittwoch an zu drei "Tagen des Zorns" aufgerufen.

In der Nähe von Bethlehem kam es zu einer Konfrontation zwischen Palästinensern und israelischen Soldaten. In Bethlehem verbrannten Demonstranten schon am Dienstagabend Bilder von Trump.


In Gaza zündeten am Mittwoch hunderte Demonstranten Trump-Bilder und US-Flaggen an. Beobachter warnten vor möglichen Ausschreitungen in Jerusalem, dem Westjordanland und dem Gazastreifen.

Es gibt bereits das Gerücht, Trump wird den Tempelberg einebenen lassen und dort den neuen Regierungssitz errichten. Der Grund: Dann gibt es nichts mehr über was die Juden und Moslems sich streiten können.

Das scheint was ein gläubiger Christ wie Trump es ist tun sollte, speziell wo es doch der Ort war, wo Jesus die jüdischen Geldwechsler aus dem Tempel gejagt hat.

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Zur Feier von 100 Jahre Balfour-Deklaration ein Interview mit Jacob Rothschild in seinem Palast:

"Es war das grösste Ereignis im jüdischem Leben für tausende Jahre, ein Wunder ... Es dauerte 3'000 Jahre um dazu zu kommen."

China entsendet Soldaten nach Syrien

von Freeman am Montag, 4. Dezember 2017 , unter , , , | Kommentare (12)



Die Beziehungen zwischen China und Syrien sind sehr eng geworden und in einem Interview mit Sputnik hat Präsident Assad gesagt, er heisse Firmen aus Iran, Russland und China sehr willkommen, die drei Länder die Syrien während des Krieges des Westens am meisten geholfen haben, damit sie am Wiederaufbau des Landes sich beteiligen. Assad lobte auch, dass China immer wieder sein Veto gegen UN-Sanktionen eingelegt hat und mittlerweile in vielen Bauprojekten involviert sei. Bisher hat Peking hauptsächlich zivile Hilfe geleistet, plus einige Militärberater geschickt, was sich aber jetzt ändert. Laut mehreren Berichten aus dem Mittleren Osten plant China die Entsendung von Elitesoldaten nach Syrien, um die Terroristen zu bekämpfen, speziell die wachsende Zahl an chinesischen islamischen Kämpfern, die in Syrien die Bevölkerung terrorisieren.

Chinesische Dschihadisten die in Syrien kämpfen

Das chinesische Verteidigungsministerium hat die Absicht, zwei Einheiten die als "Sibirische Tiger" und "Nachttiger" bekannt sind - beide Spezialeinheiten - in Syrien einzusetzen, um der syrischen Regierung beim Kampf gegen die radikal islamischen Terroristen zu helfen.

Sibirische Tiger bei einer Übung

Dieser Einsatz chinesischer Soldaten wurde vergangene Woche zwischen Bouthaina Shaaban, Berater des syrischen Präsidenten, und dem chinesischen Aussenminister Wang Yi vereinbart.

Yi lobte dabei Damaskus Kampf gegen die ausländischen Militanten des Turkiston islom partiyasi (TİP) oder Islamische Turkestan-Partei.

In China besteht eine Unterorganisation der Partei, die sich Islamische Partei Ostturkestans nennt und in China verboten ist.

Diese moslemische Terrorgruppe wurde von Uiguren gegründet und stammt aus der Xinjiang-Provinz im Nordwesten von China.

Die aus Syrien zurückkehrenden Terroristen nutzen ihre dort erworbene Kampferfahrung, um in China Terror zu verbreiten.

Zur Erinnerung, diverse uigurische islamistische Terrorgruppen haben in chinesischen Städten über die Jahre Terroranschläge verübt. Der bekannteste fand in Schanghai statt, nur wenige Tage vor Beginn der Olympiade 2008 in Peking.

Dann im August 2016 explodierte vor der chinesischen Botschaft in Bischkek, Kirgistan eine Autobombe. Dieser Anschlag wurde von der Islamischen Turkestan-Partei in Syrien geplant und von der Al-Nusra finanziert.

Das zeigt was passiert, wenn die Terroristen der TIP nicht bekämpft werden.

Die Islamische Turkestan-Partei hat vor allem folgende Ziele:

- Wiedereinführung des arabischen Alphabetes
- Reorganisation des Islam in Zentralasien
- Einführung der Scharia
- Ausweisung aller Nichtmuslime aus der Region
- Loslösung von Xinjiang von China
- Errichtung eines "zentralasiatischen Kalifates"
- Eingliederung Kasachstan und Turkmenistan in das Kalifat

Als die aus dem Ausland nach Syrien eingeschleusten Terroristen Gebiete um Aleppo und anderen Teilen im Norden von Syrien 2013 eroberten, strömten Tausende chinesische Moslems als Kämpfer über die Türkei dazu.

Dieses Durchlassen der Terroristen löste eine diplomatische Krise zwischen Ankara und Peking aus und die chinesische Regierung verlangte, die Südtürkei dürfe kein Bereitstellungsraum für uigurische Terroristen sein.

Aktuell sollen sich bis zu 5'000 Uiguren und ihre Familien in Syrien aufhalten, hauptsächlich in der von der Al-Kaida kontrollieren Idlib-Provinz.

Interessant dabei ist, sogar das US-Aussenministerium betrachtet die uigurische TIP als eine Terrororganisation und das schon seit 2002.

China will mit dem Militäreinsatz gegen die TIP in Syrien diese Terroristen ausschalten bevor sie nach China zurückkehren.

Neben diesen eigenen Sicherheitsinteressen will China der wichtigste Partner Syriens beim Wiederaufbau werden. Der Hauptgrund, weil Syrien der Endpunkt der neuen alten Seidenstrasse ist, mit dem China und Europa wieder über einen Landweg verbunden werden kann.

Siehe meinen Artikel: "Landverbindung von Teheran bis Beirut hergestellt"

Das China sich neben Russland und Iran auch militärisch in Syrien engagiert ist sehr bemerkenswert und verändert noch mehr die politische und strategische Situation im Mittleren Osten.

Dazu passt noch diese wichtige Nachricht: Russland hat mit Ägypten vereinbart, russische Militärmaschinen dürfen ägyptische Militärbasen benutzen.

Das gibt Moskau bald einen wichtigen strategischen Ausgangspunkt für Operation über ganz Nordafrika. Die Vereinbarung soll für fünf Jahre gelten und kann verlängert werden.

Eine entsprechende Direktive des russischen Premierminister Dimitri Medwedew wurde am vergangenen Donnerstag veröffentlicht, indem das russische Verteidigungsministerium den Vertrag mit Ägypten unterzeichnen darf.

Auch hier sind die Beziehungen sehr eng geworden und die Regierung von Präsident Abdel-Fattah el-Sissi hat die militärische Zusammenarbeit mit Russland vertieft und den Kauf von russischen Kampfjets, Helikopter und Waffen beschlossen.

Schritt für Schritt gewinnen Russland, China und Iran immer mehr Einfluss im Mittleren Osten und die Vereinigten Staaten verlieren ihn.

Deshalb sind Israel und Saudi-Arabien in Panik und versuchen alles, um Washington mit erfundenen Bedrohungen aus dem Iran in einen Konflikt zu ziehen.

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PS: Ich bin gerade in St. Petersburg und wenn es ASR-Leser dort gibt, dann würde ich mich über ein Treffen sehr freuen.

IRS bekommt Zugriff auf Daten der Bitcoin-Kunden

von Freeman am Samstag, 2. Dezember 2017 , unter | Kommentare (20)



Coinbase, einer der grössten amerikanischen Handelsplattformen für Kryptowährungen, hat den Versuch der US-Steuerbehörde nicht verhindern können, Daten seiner Kunden zu bekommen, und den Gerichtsfall grösstenteils verloren. Die Richterin Jacqueline Scott Corley in San Francisco hat entschieden, die Forderung der IRS über die Herausgabe von Kundeninformation sei nicht zu zudringlich. Das heisst, Coinbase, mit der Handelsplattform GDAX, muss jetzt alle Kontenbewegungen, plus Name und Adresse aller Kunden, der Steuerbehörde aushändigen, die für den Zeitraum 2013 bis 2015 in einem Jahr mehr als 20'000 US-Dollar umgesetzt haben. Das sind nach aktuellen Preis nur ZWEI Bitcoins. Die IRS begründet ihre Forderung damit, viel zu wenige Steuerpflichtige würden ihre Bitcoin-Gewinne korrekt angeben und damit Steuerhinterziehung begehen.


Genau davor habe ich in meinen vorhergehenden Artikeln zu diesem Thema gewarnt. Der Fiskus wird alles tun, um die angebliche Anonymität der Kryptowährungen zu brechen. Die Schwachstelle dabei sind die Börsen, wo Bitcoin in Fiat-Money getauscht wird.

Angeblich haben nur 800 bis 900 Steuerpflichtige ihre Gewinne aus 2013 bis 2015 der Steuer angegeben, aber mehr als 14'000 Coinbase-Kunden haben Bitcoins im Wert von 20'000 Dollar gekauft oder verkauft, oder als Zahlungsmittel verwendet.

"Viele Benutzer von Coinbase melden ihre Gewinne nicht", hat die Richterin als Entscheidungsgrund festgehalten. "Die IRS hat ein legitimes Interesse diese Steuerzahler zu untersuchen", sagte sie.

Es spielt auch keine Rolle ob man ausserhalb der USA seinen Wohnsitz hat, denn laut IRS ist man generell steuerpflichtig, sobald man einen Bezug zu den USA pflegt.

Wenn die IRS damit durchkommt, dann werden die Steuereintreiber der anderen Länder es auch bald tun, besonders in Deutschland, wo der Staat extrem gierig ist und die Steuerfahndung allmächtig.

Die Banken praktisch aller westlichen Länder müssen schon länger alle Daten den Steuerbehörden der Heimatländer der Kunden herausgeben und ab 2018 beginnt der allgemeine Informationsaustausch.

Habt ihr noch nicht gemerkt, Banken verlangen die Steuernummer der Kunden, damit die Informationen dem jeweiligen Fiskus gemeldet werden kann. Jetzt kommen auch die Börsen für Kryptowährungen bald dran, mit den USA als Vorreiter.

Coinbase und andere Vertreter der Industrie haben vergeblich argumentiert, die Befürchtung des Staates über Steuerhinterziehung sei unbegründet und das weitreichende Verlangen nach Information eine Bedrohung der Privatsphäre.

Ist doch lachhaft von wegen Privatsphäre. Wenn es kein Bankgeheimnis im Westen mehr gib, das Bargeld abgeschafft werden soll und jede Geldbewegung kontrolliert wird, warum sollen Kryptowährungen davon verschont werden?

Es gibt nur einen kleinen Lichtblick. Die Richterin sagte, die Daten müssen zu diesem Zeitpunkt keine "public keys" aller Konten, der "wallets" und "vaults" beinhalten.

Na ja, das wird auch noch kommen, denn gibt man dem Staat den kleinen Finger, will er die ganze Hand.

Hier die Nummer des Gerichtsfalls: 17-01431, U.S. District Court, Northern District of California (San Francisco).

Gewinnmitnahme verursacht Bitcoin-Crash

von Freeman am Donnerstag, 30. November 2017 , unter | Kommentare (18)



Wie wenn ich es mit meinem gestrigen Artikel geahnt hätte und den irrsinnigen Anstieg des Preises für Bitcoin auf über 11'400 als "hysterische Spekulationsblase" beschrieben habe, kam es zu einem Absturz während der Nacht auf knapp unter 8'600 Dollar!


Da haben wohl grosse Spieler sich gedacht, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen die Bitcoins auf den Markt zu werfen und den "Gewinn" in Fiat-Money zu realisieren. Die dadurch ausgelöste Panik brachte diverse Börsen ins schleudern und die Webseiten waren für längere Zeit nicht erreichbar.


Mittlerweile hat sich der Preis wieder erholt und liegt aktuell bei 10'184,21 Dollar. Die Börsen funktionieren auch wieder.

Solche Abstürze durch Gewinnmitnahme passieren regelmässig jedes Quartal und sind bei Bitcoin nichts ungewöhnliches.

Die Frage die jetzt im Raum steht, ist das nur ein Schluckauf und dann geht es mit dem Preis stetig weiter nach oben oder ist der Gipfel mit 10'000 erreicht, wird sich dort einpendeln oder sogar sinken?

Diese Kursschwankungen von fast 3000 Dollar oder mehr als 30 Prozent innerhalb von Stunden zeigt, wie volatil der Bitcoin-Markt sein kann.

Kursbewegungen dieser Grössenordnung sind fürs Trading ideal wenn man starke Nerven hat und hohe Risiken eingehen will.

Die kurzzeitige Schliessung der Bitcoin-Börsen und fehlenden Zugriff zeigt aber, wenn es darauf ankommt und man schnell verkaufen oder kaufen will, ist man von einem funktionierendem Internet völlig abhängig.

UPDATE - So wie es am Nachmittag aussieht ist die Tendenz nach unten und der aktuelle Preis liegt bei 9'765,43 Dollar.

Bitcoin-Schürfen ist ein Energieproblem geworden

von Freeman am Mittwoch, 29. November 2017 , unter | Kommentare (21)



Laut einer neuesten Studie ist der Energieaufwand für die globale Produktion von Bitcoins dieses Jahr grösser geworden als der Stromverbrauch jeweils von fast 160 Länder. So ist mehr Strom nötig um die Computer zu betreiben als zum Beispiel Irland verbraucht oder die meisten afrikanischen Länder. Mit Daten die von Digiconomist stammen hat PowerCompare.co.uk errechnet, 29,5 Terrawatt an Elektrizität wurde benötigt um Bitcoins zu "schürfen", im Vergleich zu 25 Terrawatt die Irland pro Jahr verbraucht.

Das folgende Diagramm zeigt die 159 Länder in orange an, dessen Energienutzung kleiner ist als Bitcoin benötigt.


Das grösste Atomkraftwerk der Schweiz in Gösgen mit 1060 Megawatt an Leistung hat im Jahre 2014 insgesamt 8 Terrawatt an Energie ins Schweizer Stromnetz eingespeist.

Das heisst, es sind weltweit gesehen fast VIER Atomkraftwerke notwendig um Bitcoins zu "minen" ... und der Energieaufwand wird ständig grösser weil immer mehr Rechenleistung aufgewendet werden muss.

Die Bitcoins benötigen so viel Energie für eine einzelne Transaktion wie ein Einfamilienhaus in einem Monat verbraucht, wie die niederländische ING Bank gemeldet hat.

Die meisten Bitcoins werden in China "geschürft", wo die Energiekosten niedriger sind als in Europa oder Nordamerika, und weil die Chinesen "verrückt" sind nach Bitcoins.

Dort gibt es ganze Gebäude mit riesigen Batterien an Servern, die nichts anderes tun als Bitcoins zu errechnen.


"Die grössten Bitcoin-Mining-Pools von Antpool bis BTCC sind hauptsächlich in China beheimatet", schrieb der Analyst Mati Greenspan der Handelsplatform eToro in einer E-Mail am Anfang des Monats.

"Laut Schätzungen ist die Rechnerkapazität Chinas mehr als 80 Prozent des gesamten Netzwerkes", fügte er hinzu.

Der meiste Strom wird in China mit Kohlekraftwerke produziert, sagte Greenspan. "Wir müssen deshalb achtsam sein, wie die Energie gemacht wird."

Zur Zeit kostet es ca. 2'000 Dollar an Energie- und Investitionsaufwand, um ein Bitcoin zu "erschaffen" und die Menge ist auf 21 Millionen Stück begrenzt.

Bisher sind 16,7 Millionen Bitcoins produziert worden.

Ist Bitcoin eine Spekulationsblase?

Der Preis eines Bitcoins hat gerade die "Decke" von 10'000 Dollar durchschlagen und zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikel lag der Preis bei 9'025,75 Euro.


Das bedeutet eine Steigerung nur in diesem Jahr von über 1200 Prozent!

Man könnte meinen, das ist "Wahnsinn", denn als ich meinen ersten Artikel über Bitcoin 2012 geschrieben habe lag der Preis bei 13 Dollar!

Siehe "EZB macht sich grosse Sorgen wegen virtuellen Geld",

und "Bitcoin auf Rekordhoch" im März 2013.

Ob der Preis eines Bitcoin eine Blase darstellt ist strittig.

Es gibt "Experten" die meinen, der Preis wird auf 25'000, 50'000 oder sogar 100'000 Dollar steigen. Andere meinen, der Markt wird bald zusammenbrechen.

Ich denke, die Absicht des "Erfinders" des Bitcoin (Satoshi Nakamoto) war es nie, dass die Crypto-Währung zu einem hysterischem Spekulationsobjekt ausartet, das gehortet wird.

Es ging ihm Ursprünglich um ein dezentrales Zahlungssystem, mit dem man weltweit ohne Banken und direkt Zahlungen senden und empfangen kann.

Das ist auch meine Meinung der Sinn dieser "alternativen Währung".

Ich sehe Bitcoin (und alle anderen Crypto-Währungen) NICHT als Sicherung des eigenen Vermögens, sondern nur als eine sehr interessante und zukunftsgerichtete Zahlungsform ausserhalb der Kontrolle und des Monopols der Finanzelite!

Das ist der eigentliche Zweck und nicht um damit zu spekulieren.

Was jetzt passiert erinnert sehr stark an die "Tulpen-Manie" der 1630er Jahre. Damals gab es eine riesige Spekulation auf Tulpenzwiebeln in Holland. Eine einzelne wurde zum Preis zwischen 5'000 und 10'000 Gulden gehandelt, je nach Sorte.


Zum Vergleich: Das Durchschnittsjahreseinkommen in den Niederlanden lag bei etwa 150 Gulden, die teuersten Häuser an einer Amsterdamer Gracht kosteten rund 10'000 Gulden!

Eine Zwiebel für ein Haus??? Der pure Wahnsinn!!!

Wenn die Prognosen der Bitcoin-Gläubigen eintrifft, dann wird man für ein Bitcoin auch bald ein Häuschen kaufen können. Ist das reell???

Man bedenke, der Einstandspreis wie oben gesagt liegt bei 2'000 Dollar.

Als der Preise für Tulpenzwiebeln ein extrem hohes Niveau erreichte, brach der Markt zu Beginn des Februars 1637 abrupt zusammen.

Der rasche Preisverfall hat dann den Ruin vieler Marktbeteiligter bedeutet und der niederländischen Wirtschaft insgesamt einen schweren Schaden zugefügt.

Kann das mit Bitcoin auch passieren? Wie heisst das alte Sprichwort? Alles was hoch geht kommt auch wieder runter.

Liegt Bitcoin wirklich ausserhalb der Kontrolle der Zentralbanken?

Ja, wenn man nur den Ablauf einer Transaktionen zwischen einem Käufer und Verkäufer für Waren und Dienstleistungen sieht.

Nein, wenn man Bitcoins über eine Börse in Fiat-Money zurücktauschen will.

Ja ich weiss, man kann Bitcoins auch privat kaufen und verkaufen, aber doch nur in kleinen Mengen.

Die Finanzaufsicht der einzelnen Staaten könnte diese Bitcoin-Börsen unter Kontrolle bringen und genauso regulieren wie alle anderen Finanzinstitutionen (wird bereits getan) ... den Betrieb sogar verbieten und die Crypto-Währungen und Guthaben beschlagnahmen!

Dann ist Schluss mit der Spekulation und der Preis fällt ins bodenlose.

Dann können Börsen auch Pleite gehen. Ist ja schon passiert und mindestens 40 Bitcoin-Börsen haben in den vergangenen Jahren den Laden geschlossen, unter grossem Verlust für die Guthabeninhaber.

Bestes Beispiel ist MtGox, die in Tokio ansässige Börse ging 2014 pleite. Zum Höhepunkt der Aktivitäten wurden rund 70 Prozent aller Bitcoin-Transaktionen über MtGox gehandelt.

Die Todesspirale begann im Februar 2014 als der Handel eingestellt wurde und die Firma Konkurs anmeldete. Dabei haben sich 850'000 Bitcoins der Kunden im Wert von damals 450 Millionen Dollar in Luft aufgelöst.

Der Chef Mark Karpelès wurde verhaftet und sitzt bis heute im Gefängnis. Ein Grossteil der Finanzmittel werden vermisst.

Das FBI hat auch schon Bitcoins beschlagnahmt, wie der Fall "Silkroad" und ganz aktuell der von BTC-e zeigt. Agenten des FBI sind in das Rechenzentrum der Bitcoin-Börse im August eingedrungen und haben es stillgelegt.

Es stehen die Beschuldigungen der "Geldwäscherei" im Raum, was gerne als Ausrede der staatlichen Institutionen gegen alle alternativen Zahlungsformen verwendet wird.

Ist ja klar, jeder der ihr Finanzmonopol umgeht betreibt Geldwäscherei oder illegale Geschäfte. Die Fake-News-Medien tun auch alles um diese falschen Beschuldigungen zu verbreiten.

Dann dürfen wir nicht vergessen, eine Crypto-Währung wie Bitcoin ist nicht real, sondern existiert nur in der virtuellen Welt der Bits und Bytes. Sollte das Internet aus irgendeinem Grund nicht mehr funktionieren, dann ist dieses Zahlungsmittel auch tot.

Deshalb bin ich immer noch ein Fan der echten Werte, wie Edelmetalle, die man als Münzen überall mitnehmen und gegen Waren und Dienste schon seit Tausenden von Jahren eintauschen kann.

Solltet ihr eine alte römische Münze in eurem Garten finden, dann ist diese heute genauso viel von der Kaufkraft her wert wie damals vor 2000 Jahren.

Wenn unsere Nachfahren einen "USB-Stick" als "Bitcoin-Wallet" in 1000 Jahren finden, werden sie sehr wahrscheinlich damit nichts anfangen können, denn der Materialwert ist gleich null!

UPDATE: Bitcoin hat für einen kurzen Moment 11,432 Dollar am Mittwoch um 17:34 GMT erreicht, nur 12 Stunden nach dem Durchstossen der 10'000 Dollar Marke. Ein schwindelerregender Aufstieg von 6 Cents vor sieben Jahren und weniger als 1'000 Dollar am Anfang des Jahres 2017.

Die Crypto-Währung hat einen symbolischen Höhenrekord nach dem anderen in wenigen Tagen gebrochen, mit einer extremen Beschleunigung seit dem Wochenende. Es dauerte zwei Wochen um von 7'000 auf 8'000 zu kommen, nur eine Woche für 9'000 und nur zwei Tage um 10'000 zu erreichen. Und jetzt nur einen halben Tag für über 11'000!

Wenn das keine hysterische Spekulationsblase ist!!!

Landverbindung von Teheran bis Beirut hergestellt

von Freeman am Freitag, 24. November 2017 , unter | Kommentare (9)



Elijah Magnier, der im Mittleren Osten ansässige Kriegsberichterstatter für Al Rai Media, der Vorort sich befindet und zahlreiche Interviews mit Offiziellen der Region führte, hat folgenden Bericht abgegeben: Nach dem Sieg der syrischen Armee und seinen Alliierten über den "Islamischen Staat" in der Stadt Albu Kamal im Nordosten von Syrien, ist die Strasse zwischen Teheran, Bagdad, Damaskus und Beirut zum ersten Mal seit Gründung der islamischen Republik Iran 1979 durchgehend offen und sicher vor feindlichen Kräften. Ein historischer Meilenstein in der Geschichte der vier Länder.

Die "Seidenstrasse" kann wieder durchgehend befahren werden

Das amerikanische Militär hat versucht diese Landverbindung auf der Höhe von Albu Kamal zu unterbrechen, in dem es die kurdischen Kräfte zu einem fieberhaften Rennen um die Kontrolle gezwungen hat, aber Washington scheiterte mit diesem Ziel.

Wie aus gut informierten Quellen zu erfahren ist, macht das US-Militär alles um die Terroristen der ISIS zu unterstützen, damit die syrische Regierung nicht ganz Syrien befreit und zurückerobert.

Amerikanische Helikopter fliegen die ISIS-Terroristen aus den umkämpften Gebieten und Kampfflugzeuge bombardieren die Stellungen der syrischen Armee. In Prinzip dienen die Maschinen der USA als Luftwaffe des Islamischen Staat.

Aber es nutzte nichts, denn die syrische Armee zusammen mit den Kämpfern der Hisbollah aus dem Libanon, den iranischen Revolutionsgarden und der irakischen Harakat al-Nujaba haben die Stadt befreit und damit die Grenzübergang zum Irak bei al-Qa’im unter Kontrolle gebracht.

Der Grenzübergang al-Qa’im

Die Terroristen der ISIS flüchteten in die irakische al-Anbar-Wüste östlich des Euphrat, wo US-amerikanische und kurdische Kräfte operieren.

Washington hat neue Regeln für das Gebiet östliche des Euphrat aufgestellt, indem es die russischen Militärkräfte in Syrien informierte, es wird keine Bodentruppen der syrischen Armee und seinen Alliierten dort akzeptieren und es wird jedes Ziel bombardieren, dass sich dem Fluss nähert, auch wenn diese die ISIS verfolgen.

Damit haben die Vereinigten Staaten offiziell zugegeben, sie gewähren der ISIS Schutz und einen sicheren Fluchtort.

Mit dieser Warnung hat Washington die Präsenz von dauerhaften Besatzungskräften in Syrien bestätigt, wo sie doch vorher behauptet haben, US-Soldaten wären nur dort um die ISIS zu bekämpfen, was sie nicht tun.

Aktuell hat die ISIS alle Städte, die sie seit Juli 2014 im Irak und in Syrien eroberte, verloren. Deshalb gibt es keinen legalen Grund mehr für die Präsenz von US-Streitkräfte in der Levant.

Hat es vorher schon nicht gegeben, denn Damaskus hat keine Erlaubnis zur Stationierung erteilt, und jetzt erst recht nicht!

Indem die US-Streitkräfte sich zu Besatzern deklarieren, zusammen mit den Kurden als Proxy unter ihrem Kommando, sind sie ein legitimes Ziel für Angriffe der irakischen und syrischen Armee geworden.

Jedenfalls kann Washington die Strasse zwischen Irak und Syrien bei Al-Qaim-Albu Kamal nicht mehr blockieren, denn dieses Gebiet steht jetzt wieder unter der Hoheit der beiden Länder.

Historisch gesehen ist damit die Seidenstrasse wieder durchgehend befahrbar, die von China bis zum Mittelmeer schon vor 2000 Jahren geführt hat. Peking hat grosses Interesse diesen Landweg wieder nutzen zu können.

Das Monopol über die Kontrolle des Seeweges der Anglo-Amerikaner durch die Strasse von Malakka in Südostasien und über den Indischen Ozean und Roten Meer ist damit gebrochen!

Zur Erinnerung, die berühmte historische Stadt aus der Römerzeit, Palmyra, errang deshalb grossen Reichtum und es konnten wunderschöne Bauten errichtet werden, weil es eine wichtige Station entlang der Seidenstrasse war.

Inmitten der syrischen Wüste spenden in Palymra zwei Quellen Wasser, mit dem die noch immer erhaltenen Palmengärten im Süden und Osten der Stadt bewässert werden. Peking geht also auch als Sieger aus der Situation hervor und unterstützt Damaskus.

Wegen dieser kompletten Änderung der strategischen Situation im Mittleren Osten drehen die Amerikaner, die Israelis und die Saudis völlig durch.

Das erklärt ihre massiven Drohungen gegenüber dem Libanon, Syrien und Iran und die enge saudische-israelische Kooperation, nach dem Motto, "der Feind meines Feindes ist mein Freund".

Ist doch ihre Absicht, die "schiitische Achse" Iran-Irak-Syrien-Libanon zu verhindern, gescheitert, in dem sie Syrien mit sunnitisch-islamischen Terror seit sechs Jahren überzogen haben.

Die Zukunft Syriens

Um die Zukunft Syriens geht es bei den politischen Gesprächen zwischen Iran, Türkei und Russland, die in Sochi begonnen haben, die sich aber schwierig gestalten, da nicht nur die Amerikaner Syrien besetzt halten wollen, sondern die Türkei auch.

Die Präsidenten Rouhani, Putin und Erdogan in Sochi

Erdogan hat signalisiert, den Norden von Syrien weiter kontrollieren zu wollen. Aber laut AFP hat der türkische Präsident Washington beschuldigt, Ankara verraten zu haben und den Terroristen des Islamischen Staates "eine Menge Dollar" zur Verfügung gestellt zu haben.

Die Anschuldigung kommt nur wenige Tage, nachdem die USA anerkannt haben, dass Hunderte von bewaffneten ISIS-Kämpfern der belagerten syrischen Stadt Raqqa mit ihrer Hilfe entkommen konnten.

Präsident Assad richtet die Zukunft Syriens bereits aus und ist schon seit Monaten dabei eine neue Verfassung zu erarbeiten, in der alle Oppositionskräfte integriert werden können, wenn sie ihre Waffen niederlegen und sich an einem Tisch setzen.

Die Frage die aktuell ansteht, was soll mit den Resten der Al-Kaida, Bilad al-Sham und den Tausenden anderen ausländischen Terroristen in Idlib passieren, die dort eingekesselt sind, die auf das Resultat der syrisch-türkischen Verhandlungen warten?

Jedenfalls wird der Friede in Syrien ein langer und komplizierter Weg noch werden, je nach dem wie die strategischen Interessen liegen und wie die beteiligten Gruppen von Aussen von den geopolitischen Mächten gesteuert werden.

Was wir aber feststellen können, ohne der Zustimmung Russlands geht gar nichts mehr im Mittleren Osten und die Vereinigten Staaten und seine Vasallen haben auf der ganzen Linie verloren.

Das gigantische Verbrechen dabei ist, wegen dieser westlichen Politik des "Regimewechsel" haben mindestens 300'000 Syrer ihr Leben verloren, viele Millionen ihr Zuhause und sind auf der Flucht, und die Infrastruktur Syriens ist erheblich zerstört.

Wer wird die Massenmörder und Kriegsverbrecher, wie Barack Obama, Hillary Clinton, John McCain und alle anderen westlichen Politiker auch in Europa, einschliesslich Merkel, welche hinter dem Krieg gegen Syrien standen, zur Rechenschaft ziehen?

Am schlimmsten finde ich die falsche und einseitige Berichterstattung der westlichen Fake-News-Medien, die ihren Teil der Verantwortung über dieses Verbrechen tragen müssen. Ohne ihre Lügen von Anfang an wäre es nicht dazu gekommen.

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Putin - Wirtschaft muss auf Krieg sich vorbereiten

von Freeman am Donnerstag, 23. November 2017 , unter | Kommentare (21)



Der russische Präsident Wladimir Putin hat eine ominöse Botschaft am Mittwoch geäussert. Er sagte, alle grösseren russischen Firmen, ob im privaten oder staatlichen Besitz, müssen für einen schnellen Übergang zu einer Kriegswirtschaft vorbereitet sein. Diese Kapazität sei entscheidend für die nationale Sicherheit, fügte er hinzu. Putin machte diese Aussage bei einem Treffen mit ranghohen Offiziellen des Verteidigungs- ministeriums und Chefs der wichtigsten Rüstungsfirmen.


"Ich möchte anmerken, dass die Fähigkeit einer Volkswirtschaft, die Produktion von Verteidigungsgütern und -diensten schnell zu steigern, wenn sie benötigt wird, eine der wichtigsten Bedingungen für die militärische Sicherheit des Landes ist. Alle strategischen und grossen Unternehmen müssen dafür bereit sein", sagte Putin.

Der russische Staatschef fügte hinzu, dass er und leitende Verteidigungsbeamte das Thema bereits 2015 und 2016 erörtert hätten, und er forderte die Teilnehmer der Konferenz auf, darüber zu berichten, welche Probleme der vorangegangenen Jahre behandelt worden seien und welche nicht.

Beim aktuellen Treffen ging es um die Besprechung der Resultate des Zapad 2017 Militärmanöver, das von russischen und weissrussischen Militärkräfte im September durchgeführt wurde.

EZB will Einlagensicherung abschaffen

von Freeman am Mittwoch, 22. November 2017 , unter , | Kommentare (31)



Die Europäische Zentralbank hat in einem Papier die Meinung geäussert, die Einlagensicherung ist nicht mehr notwendig, also die Garantie für die Kunden, bei einer Bankenpleite ist das Guthaben noch da. Was die wenigsten wissen, wer sein Geld bei einer Bank einzahlt gibt der Bank einen Kredit, einen der bisher bis 100'000 Euro gesichert war. Diese Sicherung soll es nicht mehr geben, weil auf Deutsche gesagt zu viele Banken im Euro-Raum wegen fauler Kredite kurz vor der Pleite stehen und die Garantie nicht mehr gewährleistet werden kann. Also schafft man sie einfach ab und die Kunden könnten alles verlieren. Das nennt man einen "bail-in". Davor habe ich schon vor Jahren gewarnt und gesagt, am sichersten ist wenn man sein Geld in Cash bei sich aufbewahrt, denn sobald man es einer Bank gibt, kann es im schlimmsten Fall verschwinden.


Die EZB schreibt: "gedeckte Einlagen und Forderungen im Rahmen von Anlegerentschädigungssystemen sollten durch begrenzte Ermessensausnahmen ersetzt werden, die von der zuständigen Behörde zu gewähren sind, um eine gewisse Flexibilität beizubehalten."

Übersetzt lautet dieses juristische Kauderwelsch der EZB, die bisherige Schutz von Guthaben in Höhe von 100'000 Euro im Falle eines "bail-in" wird es bald nicht mehr geben. Aber keine Angst liebe Sparer, die EZB ist sich dem "Aufstand" bewusst, der dieses Aufheben der Garantie und Totalverlust der Guthaben verursachen wird und sie schlägt deshalb folgendes vor:

"... während einer Übergangszeit sollten die Einleger innerhalb von fünf Arbeitstagen nach einer Aufforderung Zugang zu einem angemessenen Betrag ihrer gedeckten Einlagen haben, um die Lebenshaltungskosten zu decken."

Das ist ja "beruhigend", denn ihr müsst bei einer Bankenschliessung nur FÜNF Tage warten, bis irgend eine "kompetente Behörde" gnädigerweise "nach eigenem Ermessen" euch etwas von EUREM EIGENEN Geld gibt, damit ihr was zu Essen kaufen und Rechnungen bezahlen könnt.

Ach ja, und etwas Geld um weiter zur Arbeit gehen zu können, denn der Laden muss ja weiter funktionieren.

So steht es in einem Papier der EZB, das am 8. November 2017 veröffentlicht wurde und den Titel trägt: "on revisions to the Union crisis management framework" oder auf Deutsch, "über die Überarbeitung des Krisenbewältigungsrahmens der Union".

Das EZB-Papier hat 58 Seiten und darin werden Änderungen an der Bewältigung von Finanzkrisen vorgeschlagen. Unter anderem ist auch oben genannte Aufhebung der Einlagensicherung versteckt beschrieben.

Diese mögliche baldige Aufhebung der Einlagensicherung sollte alle Alarmglocken läuten lassen und spätestens jetzt die Sparer dazu animieren, ihr Vermögen zu diversifizieren, um die Risiken vor Verlust zu minimieren.

Wir haben ja mit dem "Fall Zypern" im März 2013 gesehen, was passiert wenn die Türen der Banken geschlossen bleiben, die Bankautomaten kein Geld mehr ausspucken und die Bankkarten nicht mehr beim Einkaufen funktionieren.

Dann ist Schluss mit lustig und wer kein Bargeld hat sieht sehr alt aus, kann sprichwörtlich verhungern, denn über Wochen kamen die Kunden in Zypern nicht mehr an ihr Geld ran und haben Schlussendlich einen Grossteil verloren.

Siehe zur Erinnerung meine Artikel von damals:

Merkel, du hast unsere Lebensersparnisse gestohlen
Merkel hat einen grossen Fehler begangen
Wenn das keine Gründe sind sein Geld zu holen
EZB zieht am Montag den Zyprioten den Stecker
Die EZB regiert jetzt in Zypern
Die neue Goodbank - Geld unter der Matratze
Keine Bank in der Eurozone ist mehr sicher

Ich möchte auch daran erinnern, die italienischen und spanischen Banken, und die der anderen Länder der Euro-Zone, sehen sehr schwach aus. Eine Studie des IWF aus 2015 hat herausgefunden, Italiens 15 grösste Banken könnte ein "bail-in" bevorstehen.

Auch die spanischen Banken haben viel zu viele faule Kredite in den Büchern, die eigentlich abgeschrieben werden müssen, was ihre Pleite bedeuten würde.

Nur um ein ein Beispiel eines grossen Schaden zu nennen, als die Bank von Veneto Hops ging, haben 200'000 Sparer und 40'000 Firmen ihr Geld verloren.

Die Lehre aus der Zypern-Krise und aus den aktuellen Vorschlägen der EZB lautet, nur so viel Geld auf der Bank lassen, um die laufenden Rechnungen bezahlen und Einkäufe tätigen zu können.

Als sicherer Hafen für sein Vermögen, mag es noch so klein sein, sind Banken ungeeignet. Die machen den Laden dicht und dann kommt man nicht mehr an sein Geld ran.

Es ist sowieso ein bodenlose Frechheit von der Willkür dieser Institutionen abhängig zu sein, denn SIE entscheiden selbstherrlich, ob man SEIN EIGENES Geld ausbezahlt bekommt.

Auch relevant ist dieser Artikel:
Die "Schweizer" Banken gibt es nicht mehr

Nach Jamaika-Desaster, Merkel muss weg

von Freeman am Montag, 20. November 2017 , unter , | Kommentare (45)



Merkels Versuch eine Koalition der CDU/CSU mit der FDP und den Grünen zusammen zu schustern ist gescheitert. Diese "Jamaika" genannte Regierungskoalition von vier Parteien wird es nicht geben. Nach einem 12-stündigen Verhandlungs-Marathon endeten die Gespräche mit einem Eklat. Die Freien Demokraten gingen einfach raus und sagten, die Differenzen mit den Grünen seien zu gross und könnten nicht überbrückt werden. Es drohen Neuwahlen, was in Deutschland praktisch unbekannt ist. Was es auch zeigt, Merkel ist unfähig und muss weg.


"Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren", sagte FDP-Chef Christian Lindner gegenüber Reportern in Berlin. Es wird keine weiteren Koalitionsgespräche geben, fügte er hinzu.

Acht Wochen nach der Bundestagswahl ist unklar, wie es nun weitergeht. Die SPD lehnt es ab, über eine erneute grosse Koalition zu verhandeln. Stattdessen fordert sie Neuwahlen.

Wenn das Bundespräservativ Steinmeier ein Rückgrat hätte, müsste er Merkel die Regierungsbildung entziehen und jemand anders damit beauftragen, oder Neuwahlen ausrufen!

Jedenfalls ist diese deutsche politische Krise symptomatisch für die ganze Europäische Union. Der Saftladen ist ins Chaos verfallen, unregierbar und bricht auseinander. Zu viele Probleme haben sich aufgestaut, die nicht gelöst werden.

Brexit, Migrantenkrise, Euro-Krise, Griechenland-Bailout, Neuwahlen in Italien, Aufstände in Frankreich, Trennung Kataloniens von Spanien und die Sezession vieler anderer Regionen in Europa, die rebellischen EU-Länder in Osteuropa, die NATO-Aggression gegenüber Russland und vieles mehr.

Wie kann man auch nur Merkel gewählt haben???

Bevor sie Kanzlerin wurde hab ich sie schon schriftlich und persönlich zum Rücktritt als CDU-Chefin aufgefordert. Ja damals 2003, als sie den Angriffskrieg gegen den Irak befürwortet hat.

Was jetzt noch fehlt ist, dass man das Scheitern der Koalitions- verhandlungen Präsident Putin in die Schuhe schiebt. Als Rache weil Merkel die Sanktionen gegen Russland schön brav nach Washingtons Willen umgesetzt hat.

Alleine deswegen muss Merkel endlich weg, denn sie schadet der deutschen Wirtschaft am meisten damit.

Und kommt mir jetzt nicht mit dem Spruch, "aber wer soll denn sonst Regierungschef werden?"

Es wird sich doch unter den 80 Millionen in Deutschland eine fähige Figur finden.

Oder muss wieder ein Ausländer kommen und euch führen, weil ihr selber unfähig dazu seid?

Siehe meinen Artikel: "Deutsche nicht für die Selbstregierung geeignet"

Die arbeitenden Obdachlosen der USA

von Freeman am Donnerstag, 16. November 2017 , unter , | Kommentare (27)



Am Rand des Technologie-Mekkas der Welt in Kalifornien, in Silicon Valley, die Heimat der reichsten Personen und Firmen, gibt es eine steigende Zahl an "arbeitenden Obdachlosen", die nicht den amerikanischen Traum erleben sondern dessen Albtraum.

In fast jeder amerikanischen Stadt gibt es "Zeltstädte"
der obdachlosen arbeitenden Bevölkerung,
wie hier in Los Angeles zu sehen

Es handelt sich NICHT um Amerikaner, die aus "selbst verschuldeten" Gründen aus der Gesellschaft in die totale Armut gefallen sind und deshalb auf der Strasse "leben", obwohl es davon sehr viele gibt, sondern HART ARBEITENDE Menschen, die einen Job haben, sogar zwei oder drei, aber sich trotzdem keine feste Wohnung leisten können.

Was vor einigen Jahren unbekannt war ist jetzt alltäglich geworden, die "working homeless". Diese Menschen "wohnen" in ihren Autos auf der Strasse oder auf einem Parkplatz und gehen von dort zur Arbeit.

Dabei befinden sich in Silicon Valley die bekanntesten Tech-Konzerne der Welt, wie Apple, Alphabet (Google), Hewlett Packard und Oracle. Die Aktienkurse dieser Firmen steigen und steigen und sie schwimmen in Geld.

Aber bei einem minimalen Stundenlohn können sich viele im Dienstleistungssektor keine Miete leisten.

Die Durchschnittsmiete im Stadtgebiet und der Umgebung von San Jose beträgt sagenhafte 3'500 Dollar pro Monat.

Aber 12 Dollar die Stunde bekommen die Angestellten im Gastronomiebereich und 19 Dollar im Gesundheitswesen, was nicht mal die Wohnkosten deckt, berichtet AP.

Der Bericht zeigt die tragische Geschichte von Ellen Tara James-Penney (54) auf, die an der Universität von San Jose Englisch unterrichtet und dafür 28'000 pro Jahr bekommt, was nicht für eine eigene Wohnung reicht.

Dazu kommt noch, sie hat immer noch 143'000 Dollar Schulden aus der Studienzeit, wo sie zwei Uni-Abschlüsse sich erarbeitete. An der Rückzahlung ist sie immer noch dran.

Das heisst, die Ausbildungskosten an den sehr teuren Universitäten in den USA von über 200'000 Dollar bringt einem NICHT den Job mit dem akademischen Grad und das erhoffte hohe Einkommen, um dann die Schulden zurückzahlen zu können.


"Sie benotet Prüfungen und bereitet die Schulstunden in ihrem Volvo vor. Nachts lehnt sie sich hinter dem Steuer des Wagens zurück und versucht zu schlafen, zusammen mit 'Hank', einer ihrer beiden Hunden. Ihr Ehemann ist zu gross für das Auto und schläft in einem Zelt neben dem Auto mit dem Hund 'Buddy'", steht im Bericht.

Sogar als Doppelverdiener reicht es nicht für eine eigene bezahlbare Wohnung.

Und das im angeblich "reichsten Land der Welt", wie uns die Hollywood-Propaganda dauernd vorgaukelt. In den amerikanischen TV-Serien und Block-Buster-Filmen gibt es keine Armut.

Das wird nur indirekt gezeigt, wie in der beliebten Serie "Bing Bang Theory", wo vier hochintelligente junge Akademiker mit Doktortitel in einer WG leben (müssen).

Weil mittlerweile so viele öffentliche Parkplätze und auch Strassen mit Dauerparkierern belegt sind, die ihre Fahrzeuge als "Wohnung" benutzen, hat die Stadt Palo Alto die Parkzeit auf maximal 72 Stunden eingeschränkt.

Die zugestellte Crisanto Avenue am Rengstorff
Park in Mountain View, Kalifornien

Die arbeitenden Obdachlosen müssen regelmässig ihre Behausung auf vier Rädern wegfahren und wo anders hinstellen. Die reichen Villenbesitzer, die es ja gibt, die von dem Tech-Boom profitiert haben, wollen sie nicht sehen.

Wann wird der arbeitenden Bevölkerung in Europa und in Nordamerika endlich klar (siehe meinen vorhergehenden Artikel "Anzahl Wohnungsloser ist drastisch gestiegen"), sie vegetieren als Sklaven in einem Ausbeutersystem?

"Aber uns geht's ja noch gut", wird ihnen von den Medien und Politikern eingeredet, dabei müsste es schon längst eine Revolution geben!

Anzahl Wohnungsloser ist drastisch gestiegen

von Freeman am Mittwoch, 15. November 2017 , unter , | Kommentare (21)



Schockierende Zahlen hat der Verein BAG Wohnungslosenhilfe gerade veröffentlicht. Demnach waren im Jahre 2016 in Deutschland 860'000 Menschen ohne einer eigenen Wohnung und lebten in einer fremden Unterkunft. Dazu kommt, laut Prognose für 2018 wird die Zahl der Wohnungslosen auf 1,2 Millionen ansteigen. Nach der Statistik der Arbeitsgemeinschaft lebten rund 52'000 Menschen ohne jede Unterkunft auf der Strasse. Seit 2014 (ca. 39'000) ist dies ein Anstieg um 33 Prozent.

Alle Habseligkeiten in drei Tüten und eine Parkbank als Bett

Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK Deutschland nannte diese Zahlen erschreckend.

Was hört man aber von den Apologeten des ausbeuterischen deutschen Sklavensystems, von den Medien und den Politikern? Den Deutschen ginge es noch nie so gut wie heute. Voll gelogen!

"Auch ohne Berücksichtigung der Wohnungslosigkeit von Flüchtlingen müssen wir leider davon ausgehen, dass der Anstieg der Wohnungslosenzahlen zwischen 2015 und 2016 unseren früheren Prognosen entsprochen hat. Die Zuwanderung hat die Gesamtsituation dramatisch verschärft, ist aber keinesfalls alleinige Ursache der neuen Wohnungsnot“, erklärte Thomas Specht, Geschäftsführer der BAG W.

Man soll sich ja in Berlin darauf geeinigt haben, 200'000 "Flüchtlinge" pro Jahr nach Deutschland zu lassen. Wo sollen die alle untergebracht werden? Dabei berücksichtigen die Zahlen nicht die wohnungslosen Flüchtlinge, da für diese Gruppe der Wohnungslosen keine entsprechenden sozio-demografischen Daten verfügbar sind.

Siehe BAG-Seite ...

Sicher ist sicher, hat sich einer gedacht

von Freeman am Montag, 13. November 2017 , unter , , , | Kommentare (22)



Am 29.August 2016 trafen sich der turkmenische Präsidenten Gurbanguly Berdimuhamedow und das Merkel in Berlin. Dabei hat sie die Menschenrechtslage in Turkmenistan heftig kritisiert. Sie hätten darüber gesprochen, dass es "wünschenswert" sei, wenn internationale Diplomaten Zugang zu den turkmenischen Haftanstalten bekämen, sagte Merkel. Dabei sollte sie lieber die Menschenrechtslage in Deutschland in Ordnung bringen und überhaupt in der EU zuerst den Saustall aufräumen. Siehe was in Katalonien abgeht, wie dort der Volkswillen unterdrückt und die katalanischen Politiker reihenweise verhaftet werden, nur weil sie für eine Unabhängigkeit sich einsetzen. Von wegen "europäischer Werte", die nicht existieren.


Das interessante am damaligen Treffen war aber, bei der Presskonferenz im Kanzleramt hat Berdimuhamedow das Glas mit Wasser an seinem Rednerpult austauschen lassen.



Sicher ist sicher, habe seine Aufpasser wohl gedacht, denn es ist schon mancher dem Westen "unliebsamer" Politiker vergiftet worden und gestorben.

Dem Westen kann man nicht trauen!

Siehe was mit Hugo Chavez passiert ist, dessen Krebstot ziemlich verdächtig ist, oder die 50 versuchten Attentate der CIA auf Fidel Castro!

Jedenfalls hat das Merkel blöd geguckt, als der Austausch vorgenommen wurde (lach).

Apropos Sicherheit von Staatsoberhäuptern:

Ich war vergangene Woche unterwegs in Europa (deshalb hatte ich keine Zeit was zu schreiben) und auf dem Weg zurück nach Sochi sass ich im Flieger und plötzlich stiegen mindestens 30 "Men in Black" in Istanbul dazu, die ich sofort als türkische Sicherheitsbeamten erkannte, so wie sie aussahen und angezogen waren. Das gemeinsame war, fast alle trugen einen schwarzen Schnauzbart.

Hier sieht man die Typen mit Schnauz bei Erdogans
Besuch von New York am 17. September 2017.

In Sochi angekommen sah ich wie sie lange Taschen vom Gepäckband nahmen, auch grosse Metallkoffer, die offensichtlich Waffen beinhalteten, also Gewehre und Pistolen. Auch Schäferhunde kamen in Boxen mit.

Warum? Weil heute Montag den 13. November findet ein Treffen der beiden Präsidenten Erdogan und Putin in Sochi statt und die Männer waren wohl Erodgans Entourage zuständig für die Sicherheit.

Laut russischer Presse geht es beim Treffen um regionale und internationale Themen, einschliesslich der "gemeinsame Kampf gegen Terrorismus", und um koordinierte Massnahmen, den seit sechs Jahren andauernden Krieg in Syrien zu beenden.

Massenverhaftung der Elite in Saudi-Arabien

von Freeman am Samstag, 4. November 2017 , unter | Kommentare (19)



Der König von Saudi-Arabien, Salman bin Abdulaziz Al Saud, hat am Samstag mit einem Dekret ein neues Antikorruptions-Komitee ins Leben gerufen, dass die uneingeschränkte Vollmacht besitzt, die "Korruption" im Lande zu bekämpfen. Das Komitee wird von Kronprinz Mohammed bin Salman geleitet, der sofort die Verhaftung von 11 saudischen Prinzen, vier amtierende Minister der Regierung, zahlreiche ehemalige Minister, die Chefs der TV-Sender und viele weitere Führungspersönlichkeiten angeordnet hat.

Mohammed bin Salman

Das Komitee ist befreit "von allen Gesetzen, Regeln, Instruktionen, Befehlen und Entscheidungen", während es seine Aufgabe erfüllt, nämlich, "die Identifizierung der Verbrechen, Personen und Entitäten", die schuldig oder mitschuldig an der Korruption sind, und bekommt Befugnisse entsprechende Strafmassnahmen aufzuerlegen. Das schliesst die Beschlagnahmung von Vermögen, Reiseeinschränkungen und Verhaftungen ein.

Wie hat bin Salman seine verwandten Prinzen die er verhaften wollte alle zusammen in Riad versammeln können? Sie fliegen sonst dauernd in der Weltgeschichte herum und verbringen die meiste Zeit in ihren vielen Villen im Ausland. Er wusste, um sie alle an einem Ort zu bekommen, musste er ihre GIER ansprechen, also hat er das Investment Forum in Riad dazu benutzt, an dem sie teilnahmen.


Bei der Eröffnung des Forums, wo es um Investitionen von 500 Milliarden Dollar für den Bau einer Mega-Stadt der Zukunft am Roten Meer in Saudi-Arabiuen geht, die Neom heissen soll, waren Mohammed bin Salam (mitte), Masayoshi Son von der SoftBank Group Corp. (rechts) und Christine Lagarde vom IWF (links) anwesend.

Was hier passiert ist ein massiver interner "Regimewechsel", denn was überrascht ist die Verhaftung des prominenten Milliardär, Mitglied der Königsfamilie und einer der grössten Aktionäre der Citibank, der News Corp. und von Twitter, der oft in den US-Medien aufgetreten ist, Prinz Al-Waleed bin Talal, mit wie gesagt 10 weiteren hochrangigen Prinzen und 38 Minister, denen Korruption und Geldwäscherei vorgeworfen wird. Die Privatflugzeuge aller Prinzen wurden mit einem Startverbot belegt.

Al-Waleed bin Talal

Unter denen die entweder entlassen oder verhaftet wurden ist der Chef der königlichen Garde, Miteb Bin Abdullah, der Planungs- und Wirtschaftsminister, Adel Fakeih, und Admiral Abdullah bin Sultan bin Mohammed Al-Sultan, der Kommandeur der saudischen Seestreitkräfte.

Diese Säuberung durch den saudischen König bedeutet, dass die letzten Überreste an Führungspersönlichkeiten des verstorbenen Königs Abdallah entfernt wurden. Darunter auch die Chefs der drei grössten saudischen TV-Sender, Alwalid Bin Talal (Rotana), Walid Al Brahim (MBC) und Saleh Kamel (ART).

Beobachter sagen, es handelt sich hier um eine "Nacht der langen Messer", als Fortsetzung der bereits im Juni durchgeführten "sanftem Säuberung", wobei der König altgediente Amtsträger durch junge Nachfolger hat ersetzen lassen, mit der Absicht, Saudi-Arabien gegenüber dem Westen zu öffnen.

Die Prinzen und andere die verhaftet wurden sollen im Ritz-Carlton Hotel in Riad gefangen gehalten werden. Im Ballsaal des Luxushotels sind Matratzen ausgelegt. Hier ein Foto, dass den Ballsaal zeigen soll.


Muhammad bin Salman ist jetzt die mächtigste Person in Saudi-Arabien, nach dem König, denn ihm untersteht ab sofort der ganze Apparat des militärischen-geheimdienstlichen Netzwerkes.

In einem aktuellen Interview sagt bin Salman, "Jede Person, die in Korruption involviert war, wird ohne Ansehen der Person und dessen Status zur Rechenschaft gezogen, vorausgesetzt es gibt Beweise."



Wie gesagt, die Verhaftung von Al-Walid bin Talal wegen der Anschuldigung der Geldwäscherei könnte auch ein Gefallen an Donald Trump sein, denn Trump hasst bin Talal wegen seiner über Twitter durchgeführten Kritik während des Wahlkampfes.

Am 11.12.2015 schrieb Talal: "Sie sind eine Schande nicht nur für die GOP (Republikaner) sondern für ganz Amerika. Ziehen Sie sich aus dem Rennen für die US-Präsidentschaft zurück, da Sie niemals gewinnen werden."



Hier die Antwort von Trump am nächsten Tag: "Der dämliche Prinz Talal will die US-Politiker mit dem Geld seines Daddy kontrollieren. Darf das nicht machen wenn ich Präsident werde."



Nach der Wahlnacht und Trumps Sieg ist Talal dann angekrochen gekommen: "Präsident Trump, was immer unsere Differenzen in der Vergangenheit, Amerika hat gesprochen, Gratulationen und beste Wünsche für Ihre Präsidentschaft."



Aber ein Trump vergisst nie und jetzt sitzt Prinz Al-Waleed bin Talal wegen Korruption im Gefängnis. Wahrscheinlich hat Trump den saudischen König daran erinnert, sein Gesocks ist nur solange an der Macht, wie Washington es will.

Der Vorwurf der Korruption ist ja eine der beliebten Beschuldigung, um Amtsträger loszuwerden. Aber Familienmitglieder wegen Korruption zu verhaften, wenn der Familie der ganze Staat gehört, ist natürlich absurd, denn alle 15'000 Mitglieder bestehlen das Volk.

Es handelt sich ganz klar um einen familieninternen Machtkampf und über eine Neuorientierung der saudischen Politik.

Die Massenverhaftung und Neubesetzung der Regierungsämter war der Höhepunkt der Nachrichtenlage aus dem Mittleren Osten am Samstag, denn der Tag begann mit der Ankündigung von Saad al-Hariri, libanesisch-saudi-arabischer Unternehmer, Politiker und Milliardenerbe, er wird wegen Morddrohungen von seinem Amt als libanesischer Ministerpräsident zurücktreten.

Dann kam die Meldung, saudische Verteidigungskräfte haben eine ballistische Rakete abgefangen, die als Ziel den Flughafen der saudischen Hauptstadt Riad hatte. Die Rakete vom Typ Burqan 2H wurden von den Houthi kontrollierten Jemen aus abgeschossen, da beide Länder sich im Krieg befinden.

Von Trump hat man auch an diesem Tag was gehört, denn er fordert die Privatisierung des staatlichen saudischen Ölkonzerns Aramco und der IPO soll an der Börse von New York stattfinden.

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Passend dazu möchte ich auf folgenden Artikel hinweisen:

"ARD macht PR für Saudi-Arabien – aus leicht durchschaubaren Motiven"

Die ARD ist ein korrupter Medien-Shit-Haufen, der sich für Propaganda von den Saudis bezahlen lässt.

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VERANSTALTUNGSHINWEIS:

Heute Sonntag den 5. November findet eine Internet-Konferenz um 18:00 Uhr statt, wo Wjatscheslaw Seewald und ich die Erkenntnisse aus der neuesten Veröffentlichung der CIA-Dokumente über die Ermordung von Präsident Kennedy live besprechen werden. Ihr seid herzlich eingeladen mit Kommentaren und Fragen daran teilzunehmen. Hier der Link ...